Was darf ein Hochzeits-Dj kosten? Preise für Dj zur Hochzeit, gilt auch für Fotograf...

Irgendwie scheint ja das Thema DJ/Band-Kosten immer mal wieder hoch zu kommen. Ihr habt natürlich recht, das man einen DJ niemals nur am Preis festmachen kann. Viel wichtiger sollte euch sein, dass der gewählte DJ regelmäßig Hochzeiten gestaltet, sich auch im Vorfeld Zeit für Euch nimmt und einfach menschlich zu Euch passt.

Wie schon oft irgendwo im Internet erwähnt, gibt es bei den Preisen immer regionale Unterschiede. Im Osten sind sicherlich Preise von 300-600EUR am Abend normal (Hochzeit bis 100 bzw. 150Gästen) und in anderen Bundesländern sind dann eher 500-1000EUR normal. Ich wiederhole mich, dennoch, hört auf Euer Gefühl! Wenn Euch der DJ sympathisch ist und er sonst auch einen guten Eindruck vermittelt, dann nehmt ihn und schaut nicht auf 100EUR mehr oder weniger, das macht bei einer Hochzeit sicherlich nicht den Löwenanteil aus!

Jede Veranstaltung ist anders und jeder Kunde ist mir persönlich immer sehr wichtig. Gerne erstelle ich Euch ein individuelles und auf euch passendes Angebot. Bitte frag mich daher persönlich (ggf. auch schriftlich) an mit detaillierten Angaben zu Eurem Event. Ohne diese Informationen kann ich keine Angebote erstellen.

Vorab für Sie ein kleines Beispiel für eine „normale“ Feier, z. B. eine Hochzeit mit ca. 80 Gästen – von 18:00 Uhr bis 02:00 Uhr – Entfernung 60km

Erstes Telefonat vorab 1,0 Std

persönliches Vorgespräch mit dem Kunden 3,0 Std.

Gespräche mit Trauzeugen 1,0 Std (oder auch länger)

Fahrzeug beladen 0,5 Std.

Anfahrt zur Veranstaltung 1,0 Std.

Aufbau der Ton und Lichttechnik 1,0 Std. (oder auch länger)

Musik, Moderation und Unterhaltung der Gäste 8,0 Std.

Abbau der Technik und Fahrzeug beladen 1,0 Std. (oder auch länger)

evtl vor Ort übernachten ( +8 Std )

Rückfahrt 1,0 Std.

Fahrzeug entladen 0,5 Std.

In diesem Fall bin ich für Ihre Veranstaltung 18 Stunden (oder auch mehr) im Einsatz ohne Übernachtung. Meistens am Wochenende, Nachts und teilweise unter Bedingungen, die nicht gesundheitsfördernd sind. Denken Sie bitte auch daran, dass die Beschaffung von Musik, Abgaben an das Finanzamt, Krankenkasse, Kosten für die Instandhaltung der Technik etc. berücksichtigt werden müssen. Die Stunden für Vorhören von bestimmten Musikrichtungen, und zusammenstellen für den Abend etc. sind hier noch nicht einmal genannt.

Bei einer Buchung bezahlen Sie mich auch dafür, dass ich die Verantwortung für den Erfolg des „Tanzteils“ und des maximal reibungslosen Ablaufs übernehme sowie das „Know How“ von vielen erfolgreichen Partys.

In letzter Zeit bestätigt sich zudem ein Trend, dass billige „Gelegenheits-Schwarzarbeit-Dumping-Laptop-Bediener“ gelegentlich kurz vor Veranstaltungsbeginn die Feier absagen. Sie füllen sich ihre Terminkalender, weil sie sehr, sehr preiswert sind, voll. Falls sie für einen Termin ein lukrativeres Angebot bekommen, sagen sie einfach den ersten Termin ab und sind nicht mehr erreichbar. Oder sie bemerken in den Sommermonaten, dass Ferien sind und sie lieber Urlaub machen möchten. Natürlich haben Sie als Kunde im Vorfeld keine Auftragsbestätigung oder Vertrag mit beiderseitigen Rechten und Pflichten bekommen.

Fragen Sie bei billigen Angeboten nach, ob eine Gewerbeanmeldung vorliegt. Falls dies verneint wird und sie ihn wider besseres Wissen buchen, unterstützen Sie die Schwarzarbeit und Sie machen sich strafbar. Entscheiden daher bitte Sie, was für Sie wichtig ist.

„Qualität besteht, wenn der Preis längst vergessen ist.“ – Henry Royce

Nur unerfahrene Gelegenheits-DJs, die „Angst“ vor Gästen und Mikrofonen haben, mit einer hörbar preiswerten Musikanlage, keinem oder billigen Licht und Musik aus zweifelhaften Quellen bieten Open-End-Veranstaltung für sehr kleines Geld an, z. B. 250,– bis 350,– €. Dieses Geld für eine schlechte Leistung auszugeben, kann mehr „schmerzen“ als z. B. das doppelte für eine gelungene Veranstaltung, an die sich alle Beteiligte noch Jahre danach sehr gerne erinnern.

Viele sind billiger – müssen die auch.

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